Sterne des Sports: FC Insheim Preisträger im Gebiet der VR-Bank SÜW

Alle für einen

Ausgezeichnet (hinten, von links): Christof Schmidt und Volker Christmann vom SV Voerderweidenthal, Uwe Hilzendegen und (vorn) Alexander Guth vom FC Insheim sowie Andreas Füß von der SpVgg Bad Bergzabern mit Kristina Stengel und den VR Bank Vorständen Martin Schöndorf und Markus Laux (rechts)

Sterne des Sports: FC Insheim Preisträger im Gebiet der VR-Bank SÜW
KLINGENMÜNSTER (thc). Uwe Hilzendegen, der Vorsitzende des FC Insheim, erinnerte an den Unfall im Mai 2006. Wie das war beim Rundenabschluss, wie Gustav Schneider gefunden wurde im Freien, Sanitäter gerufen wurden, die wohl eine Ahnung bekamen. Für den andauernden Einsatz für seinen Ex-Spieler und -Trainer hat die VR-Bank Südliche Weinstraße den FC Insheim beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ mit dem „Großen Stern in Bronze“ ausgezeichnet.
Seit seinem Sturz ist Schneider (63) vom Hals abwärts gelähmt. Mit 1500 Euro ist der Preis verbunden, Geld, die der Verein für Rehamaßnahmen und Familienzusammenkünfte Schneiders mit seiner brasilianischen Frau und seinen zwei Töchtern verwenden kann. Benefizspiele und -konzerte wurden ausgemacht, den größten Betrag spülte die Lotto-Elf mit Wolfgang Overath mit ihrem Gastspiel vor einem Jahr in die Unterstützerkasse. Overath sei Schneiders Idol, erwähnte Hilzendegen. Zuletzt sei der FCI von der Sepp-Herberger-Stiftung ausgezeichnet worden. 30.000 Euro seien seit 2012, seit sie Vorsitzender oder Kassenwart seien, zusammengekommen, schätzen Hilzendegen und Alexander Guth. Schneider benötige medizinische Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Beim Saisonabschluss am 24. Mai habe er die Mannschaft überrascht. Hilzendegen nannte das Spendenkonto des Vereins bei der VR-Bank Südliche Weinstraße für Bürger, die Schneider helfen wollen: Iban: DE28 5489 1300 0047 0043 22; Bic: GENODE61BZA.

Die Bank lud am Dienstag Vertreter aller 23 Vereine zur Feierstunde in das Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster ein, die sich beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ 2014 bei ihr beworben hatten. Kristina Stengel, Weinprinzessin SÜW aus Rhodt, gratulierte 19 Vereinen zum Gewinn von je 100 Euro, die von der Bank für die Teilnahme ausgeschüttet werden. Der zweite Preis, verbunden mit 1000 Euro, ging an den SV Vorderweidenthal für sein Kinder- und Familienspielfest, das an Fronleichnam Massen anzieht. Mit dem dritten Preis (und 500 Euro) zeichnete die Bank die SpVgg Bad Bergzabern für dessen Jugendarbeit aus. 250 Euro gingen an den ASV Lug-Dimbach für sein Engagement im Umweltbereich.

Vanessa Kast von der Bank erläuterte, was den Wettbewerb (die VR-Bank Südpfalz hat gerade zur Teilnahme in ihrem Verbreitungsgebiet aufgerufen) in diesem Jahr so schwierig macht: Erstmals können Vereine sich im neuen Themenfeld „Bildung und Qualifikation“ bewerben. Nach der Jury-Sitzung sei die Mindespunktzahl für die Auszeichnung mit einem „kleinen Stern in Bronze“, verbunden mit 250 Euro, gestrichen worden. „Wir halten es bei, dass Vereine trotzdem 250 Euro bekommen “, erklärte sie. Für 2015 werde es eine andere Preisstaffelung geben.

Der FC Insheim als „Großer Stern des Sports in Bronze“ wird von der Bank zur Landesprämierung in Mainz (Sterne in Silber) vorgeschlagen. Der bundesweite Wettbewerb der Volksbanken und Raiffeisenbanken und des Deutschen Olympischen Sportbundes endet mit der Verleihung der Sterne in Gold in Berlin.

„Wir wissen, wie wichtig Einnahmequellen“ für Vereine seien, sagte Markus Laux, Mitglied des Vorstandes der Bank. Deshalb unterstütze sie jeden Teilnehmer. Gegenüber 2013 sei die Zahl der Bewerber um 130 Prozent auf 23 gestiegen.